
Chance um die Zuflucht zu den Drei Juwelen zu nehmen und die Fünf Gebote zu empfangen:
Im Rahmen des Retreats besteht die besondere Gelegenheit, Zuflucht zu den Drei Juwelen zu nehmen und die Fünf Gebote zu empfangen. Die Zeremonie findet im September in Süddeutschland statt.
Je nach persönlicher Lebenssituation können nach vorheriger Absprache auch einzelne Gebote übernommen werden. Die Teilnahme ist freiwillig und setzt eine bewusste persönliche Entscheidung voraus.
Die Zuflucht zu den Drei Juwelen und die Fünf Gebote bilden eine wesentliche Grundlage buddhistischer Lebensführung. Die Zufluchtnahme bringt die bewusste Hinwendung zum buddhistischen Weg zum Ausdruck; die Gebote dienen als ethische Übungsregeln für ein achtsames, verantwortungsvolles und friedliches Leben.
Die Drei Juwelen – die dreifache Zuflucht
Mit der Zufluchtnahme erklärt man Buddha, Dharma und Sangha zu den zentralen Orientierungspunkten des eigenen spirituellen Weges:
Buddha
Der Erwachte – Vorbild und Wegweiser auf dem Weg zu Weisheit und Befreiung.
Dharma
Die Lehre des Buddha – Orientierung für Erkenntnis, Übung und verantwortungsvolles Handeln.
Sangha
Die Gemeinschaft der Praktizierenden und Ordinierten – Unterstützung und Begleitung auf dem buddhistischen Weg.
Die Fünf Gebote
Die Fünf Gebote sind keine von außen auferlegten Verbote, sondern freiwillig übernommene Übungsregeln. Sie helfen dabei, Achtsamkeit, Mitgefühl und ethische Verantwortung im Alltag zu entwickeln:
- Kein Lebewesen töten oder absichtlich verletzen
Leben achten und Mitgefühl gegenüber allen Lebewesen entwickeln. - Nicht nehmen, was nicht gegeben wurde
Nicht stehlen, betrügen oder sich fremdes Eigentum unrechtmäßig aneignen. - Kein schädigendes sexuelles Verhalten
Verantwortungsvoll handeln und weder sich selbst noch anderen durch sexuelles Fehlverhalten Schaden zufügen. - Nicht lügen und nicht verletzend sprechen
Wahrhaftig, respektvoll und wohlwollend kommunizieren. - Keine berauschenden Mittel konsumieren, die den Geist trüben
Alkohol und andere Rauschmittel meiden, die Achtsamkeit und Urteilskraft beeinträchtigen.
Die Zeremonie bietet die Möglichkeit, den buddhistischen Weg bewusster zu beginnen oder die eigene bisherige Praxis zu vertiefen. Sie ist jedoch keine Voraussetzung für die Teilnahme am Retreat.
